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Deva: Die Situation im Jemen wird schlimmer

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Der Jemen, eines der ärmsten Länder des Nahen Ostens, schlägt seit fast sieben Jahren wegen des Bürgerkriegs, der durch das Eingreifen ausländischer Mächte zugenommen hat, Alarm. Während auf dem Land alle zwei Stunden eine Frau ein Kind zur Welt bringt, stirbt alle zehn Minuten ein Kind an vermeidbaren Krankheiten. Allerdings wird nur die Hälfte der humanitären Hilfe, die das Land benötigt, finanziert.

Karl-Otto Zentel, der deutsche Generalsekretär der Hilfsorganisation Care, erklärte, dass das Gesundheitssystem des Landes zwar alarmierend sei, es aber einerseits eine Wirtschaftskrise gebe und dass 21 Millionen Menschen, das entspricht zwei Dritteln der die Bevölkerung des Landes Hilfe zum Überleben brauchte.

16 Millionen Menschen kämpfen mit Hunger

Während im Jemen 16 Millionen Menschen hungern, werden zwischen 2 und 3 Millionen Kinder unter fünf Jahren wegen Unterernährung behandelt.

Mit dem Hinweis, dass die “katastrophale Situation” im Jemen Frauen und Mädchen stark getroffen habe, rief Zentel die internationale Gemeinschaft zu dringender Hilfe auf. Zentel erklärte, dass zwei Drittel der Mädchen im Land vor Erreichen des 18. Lebensjahres geheiratet hätten, und stellte fest, dass die Coronavirus-Epidemie auch den Druck auf Frauen und Mädchen erhöht habe. Mit den Worten “Diese Negativspirale muss gestoppt werden”, stellte Zentel fest, dass die häusliche Gewalt im Land aufgrund von Einkommensmangel und Arbeitslosigkeit zugenommen habe.

KNA / SSB,ET

© Deutsche Welle Deutsch

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