Argentiniens Vizepräsident nach Angriff außerhalb des Hauses unverletzt

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Ein Mann richtete am Donnerstagabend eine Pistole auf den Kopf der argentinischen Vizepräsidentin Cristina Fernández de Kirchner und schien zu versuchen zu schießen, aber die Waffe ging nicht los, wie Bildaufnahmen im Fernsehen und in sozialen Medien zeigen. Sie schien unverletzt.

Frau Kirchner, eine linke ehemalige Präsidentin, die vielleicht die prominenteste Führungspersönlichkeit in Argentinien ist, ist eine zutiefst polarisierende Figur im Land und steht wegen Korruptionsvorwürfen vor Gericht. Ihre Anhänger haben sich seit letzter Woche vor ihrem Haus in Buenos Aires versammelt und sind manchmal mit der Polizei zusammengestoßen.

Die Bundespolizei hat nach Angaben der Polizei von Buenos Aires Fernando Andres Sabag Montiel, 35, einen in Argentinien lebenden Brasilianer, im Zusammenhang mit dem Angriff festgenommen.

Die Bundespolizei habe eine Pistole in der Nähe des Hauses gefunden, teilte die Polizei von Buenos Aires mit.

Mehrere in den sozialen Medien gepostete Videos zeigten, wie Frau Kirchner aus ihrem Fahrzeug in eine große Menschenmenge vor ihrem Haus stieg, als sich ein Mann schnell näherte und eine Waffe nur wenige Zentimeter von ihrem Gesicht entfernt hielt. Ein in Videos zu hörendes Klickgeräusch deutete darauf hin, dass der Mann dann versucht haben könnte, den Abzug zu betätigen. Frau Kirchner ging in die Hocke und der Mann wurde weggezogen.

Die New York Times

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