Eliud Kipchoge bricht seinen eigenen Marathon-Weltrekord

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Jedes Mal, wenn Eliud Kipchoge an der Startlinie eines Marathons steht, kommen zwei Fragen in den Sinn.

Wann wird Kipchoge, der vor Sonntagmorgen 14 der 16 offiziellen Marathons, an denen er teilgenommen hat, gewonnen hatte, den Rest des Feldes verlassen und um den zweiten Platz kämpfen? Und sind die Bedingungen so, dass er seinen eigenen Weltrekord noch einmal brechen könnte?

An einem sonnigen Morgen in Berlin beantworteten Kipchoge, ein 37-jähriger Kenianer, beide Fragen unmissverständlich und gewannen den Berlin-Marathon zum vierten Mal mit einem neuen Weltrekord von 2 Stunden 1 Minute 10 Sekunden.

Auf dieser Strecke stellte er vor vier Jahren den bisherigen Weltrekord – 2:01:39 – auf.

Kipchoge sucht in der Ferne seinesgleichen.

2019 lief er in Wien als erster Mensch einen Marathon unter zwei Stunden, obwohl seine Zeit von 1:59:40 nicht als Rekord anerkannt wurde, weil sie auf einer kontrollierten Strecke mit professionellen Tempomachern lief. Er fügte seiner Sammlung letztes Jahr mit einem souveränen Sieg bei den Olympischen Spielen in Tokio eine weitere olympische Goldmedaille hinzu und wurde damit erst der dritte Mann, der bei diesem Event hintereinander Goldmedaillen gewann.

Er hat auch nicht vor, langsamer zu werden. Seinen Olympiatitel will er bei den Spielen 2024 in Paris verteidigen.

Die New York Times

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