Bei Ausschreitungen bei indonesischem Fußballspiel sind mehrere Fans ums Leben gekommen

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SYDNEY, Australien – Mehrere Menschen wurden am Samstagabend getötet, nachdem ein professionelles Fußballspiel in Malang, Indonesien, zu Unruhen im Stadion und Tränengas führte, das von der Polizei in die Menschenmenge abgefeuert wurde, laut Ligabeamten und lokalen Nachrichtenberichten.

Das Spiel zwischen Arema FC und Persebaya Surabaya fand im Kanjuruhan Stadium statt. Nachdem Arema auf seinem Heimplatz mit 2:3 verloren hatte, stürmten Dutzende Fans auf das Feld.

Die Times of Indonesia berichtete, dass Sicherheitsbeamte versuchten, die Menge in Schach zu halten, indem sie Anhänger schlugen und traten. Als die Kämpfe ausbrachen, feuerten die Behörden Tränengas auf das Spielfeld und auf die Tribünen. Ein Bild von der Szene zeigte Fans, die vor Tränengaswolken auf dem Spielfeld davonliefen. Lokale Nachrichtenagenturen sagten, Tausende von Fans hätten Mühe zu atmen und mehrere seien schließlich ohnmächtig geworden.

Vertreter der Liga sagten, die Unruhen hätten mehrere Todesopfer gefordert, aber es sei nicht sofort klar, wie viele. Erste Berichte aus dem Stadion schätzten, dass es Dutzende von Todesfällen gegeben hatte, aber das konnte nicht unabhängig bestätigt werden.

Die Liga setzte den Spielbetrieb sofort für mindestens eine Woche aus.

„Wir sind besorgt und bedauern diesen Vorfall zutiefst“, sagte Akhmad Hadian Lukita, President Director der PT Liga Indonesia Baru, bekannt als LIB. „Wir teilen hoffentlich unser Beileid und hoffen, dass dies eine wertvolle Lektion für uns alle ist.“

Fußballgewalt ist seit langem ein Problem für Indonesien. Gewalttätige, oft tödliche Rivalen zwischen großen Teams sind an der Tagesordnung. Einige Teams haben sogar Fanclubs mit sogenannten Kommandanten, die ganze Armeen von Fans zu Spielen in ganz Indonesien führen. Oft werden Fackeln auf das Spielfeld geworfen und die Bereitschaftspolizei ist bei vielen Spielen regelmäßig präsent.

Seit den 1990er Jahren wurden Dutzende von Fans bei fußballbezogenen Gewalttaten getötet. Nach dem Spiel am Samstag werden diese Zahlen wieder steigen.

Die New York Times

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