Zwei Beamte des deutschen Ministeriums „sondiert wegen Spionage für Russland“

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Medienberichten zufolge wird gegen zwei Beamte des Bundeswirtschaftsministeriums wegen des Verdachts der Spionage für Russland ermittelt.

Die Wochenzeitung „Die Zelt“ berichtete am Mittwoch, dass die betreffenden hochrangigen Beamten für hochsensible Energiethemen zuständig seien.

Berichten zufolge hat das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) die Ermittlungen eingeleitet, nachdem Mitarbeiter des Ministeriums ihren Verdacht geäußert hatten.

Die beiden Beamten sollen angeblich pro-russische Energieangelegenheiten verteidigt und Bundeskanzler Olaf Scholz für die Sperrung der Gaspipeline Nord Stream 2 kritisiert haben.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz hat eine zentrale Rolle dabei gespielt, dass das Land seine Energieabhängigkeit von Russland nach dem Einmarsch in die Ukraine schnell reduziert hat.

Beamte des Ministeriums haben die Spionageberichte nicht öffentlich kommentiert.

Deutschland wurde in den letzten Jahren von mehreren Spionagefällen erschüttert, die Russland angelastet wurden. Im Oktober, ein ehemaliger Mitarbeiter eines IT-Sicherheitsunternehmens zu einer Bewährungsstrafe verurteiltfür Informationen über den Deutschen Bundestag nach Moskau.

EIN Auch ein wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Augsburg wurde Anfang dieses Jahres verurteiltwegen Spionage des europäischen Weltraumprogramms Ariane.

Euronews

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