Verleger befürchten eine abschreckende Wirkung der russischen Gesetze gegen LGBT und ausländische Agenten

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Russlands neue Anti-LGTBI-Gesetze und Gesetze gegen sogenannte „ausländische Agenten“ haben Verleger befürchtet, dass die Kunst vor möglicher Zensur ungeschützt bleibt.

Buchhändler sagen, die nach der Invasion der Ukraine verabschiedeten Gesetze seien so vage, dass nichts sicher sei.

Es besteht auch die Befürchtung, dass Verleger und Autoren ihre eigenen Grenzen für das setzen, was sie produzieren – aus Angst vor Repressalien.

„Es gibt viele, viele Beschränkungen. Natürlich beeinträchtigen sie die Arbeit eines Verlegers, insbesondere die Selbstzensur. Die Verleger haben im Allgemeinen Angst“, sagt Marina Kadetova, Chefredakteurin eines Verlags.

Historisch gesehen hat die staatliche Zensur jedoch dazu geführt, dass radikale oder bahnbrechende Bücher bei bestimmten Lesern mehr Aufmerksamkeit erregten.

Während der Sowjetzeit führten staatliche Restriktionen zur sogenannten Samizdat-Veröffentlichung – der heimlichen Erstellung und Verbreitung von staatlich verbotener Literatur.

Euronews

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