„Nicht mehr notwendig“: Österreich streicht das ausgesetzte COVID-19-Impfmandat

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Österreich hat sein ruhendes COVID-19-Impfstoffmandat nach nur vier Monaten abgeschafft und es trotz steigender Infektionen als „medizinisch oder verfassungsrechtlich nicht mehr erforderlich“ erachtet.

Gesundheitsminister Johannes Rauch sagte am Donnerstag, neue Coronavirus-Varianten hätten die Wahrnehmung der Bürger über die Wirksamkeit und Notwendigkeit von Impfungen verändert.

Im Februar war das Land das erste in Europa, das COVID-19-Impfungen für alle Menschen über 18 Jahren obligatorisch machte.

Das Mandat wurde jedoch bald vom Gesetzgeber ausgesetzt, bevor die Polizei die Maßnahme im März durchsetzen sollte.

„Wir müssen ab sofort mit Covid leben, deshalb werden wir eine Reihe neuer Maßnahmen umsetzen“, sagte Rauch bei einer Pressekonferenz in Wien.

„Selbst diejenigen, die einer Impfung zugestimmt hatten, zögern jetzt, eine neue Dosis zu erhalten.“

Der Minister fügte hinzu, dass das Mandat „in einem anderen Kontext“ zu einer Zeit eingeführt worden sei, als die Krankenstationen durch Überfüllung kurz vor dem Zusammenbruch stünden, es aber durch die aktuelle Situation nicht mehr gerechtfertigt sei.

Rauch sagte auch, dass Inflation und hohe Energiepreise sowie die Angst vor dem Krieg in der Ukraine zu Spannungen in der Gesellschaft beigetragen hätten.

Aktuell besitzen schätzungsweise 62 % der Bevölkerung des Alpenstaates einen gültigen Impfpass. Das Land hat seit Beginn der Pandemie mehr als 18.700 Todesfälle im Zusammenhang mit COVID verzeichnet.

Euronews

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