Erdbeben erschüttern das liechtensteinische Parlament während der Debatte über die Erdbebenversicherung

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Mitten in einer Debatte im liechtensteinischen Landtag am Donnerstagnachmittag war ein Erdbeben der Stärke 4,1 zu spüren – gerade als die Abgeordneten darüber diskutierten, ob der kleine europäische Staat eine Versicherung im Falle eines Bebens vorschreiben muss.

Videomaterial Herausgegeben vom Landtagzeigt, wie innerhalb von Sekunden zwei Erschütterungen im Gebäude zu spüren waren.

Das erste Erdbeben entlockte der FBP-Gesetzgeberin Bettina Petzold-Mahr, die gesprochen hatte, ein Lächeln.

Die zweite, stärkere Erschütterung erschütterte das Parlamentsgebäude heftiger und veranlasste Landtagspräsident Albert Frick, die Sitzung vorübergehend zu unterbrechen und den Plenarsaal zu evakuieren.

Die liechtensteinische Polizei sagte, sie habe nach den Erdbeben, die mit einer Stärke von 2,4 und 3,9 gemessen wurden, eine „große Anzahl von Anrufen besorgter Bürger“ erhalten.

„Bisher sind keine Personen- oder Sachschäden bekannt“, fügten sie in a hinzu Aussage.

Laut dem Seismologisches Zentrum Europa-Mittelmeer, das größere Beben wurde um 13.57 Uhr MEZ mit einem Epizentrum rund 19 Kilometer südlich der österreichischen Stadt Dornbirn eingeschlagen.

Die Erdbeben waren Berichten zufolge in Teilen Österreichs und der Schweiz sowie in den süddeutschen Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg zu spüren.

Im Oktober 2020 wurde Islands Premierministerin Katrin Jakobsdottir während eines Presseinterviews unterbrochen, als ein Erdbeben der Stärke 5,6 das Land heimsuchte.

Anfang des Jahres wurde auch die neuseeländische Premierministerin Jacinda Ardern während eines Live-Fernsehinterviews durch ein Erdbeben unterbrochen.

Euronews

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