Deutschland klagt mutmaßlichen Neonazi an, der versucht hat, einen „Rassenkrieg“ zu beginnen

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Die deutsche Staatsanwaltschaft hat einen mutmaßlichen Neonazi angeklagt, angeblich versucht zu haben, einen „Rassenkrieg“ zu beginnen.

Wie die Bundesanwaltschaft am Mittwoch mitteilte, wurde ein Unterstützer der in den USA ansässigen „Atomwaffen Division“ angeklagt.

Dem Verdächtigen – nur Marvin E. genannt – wird laut einer Erklärung der „versuchte Aufbau einer terroristischen Vereinigung“ vorgeworfen.

Außerdem soll er eine „schwere und gefährliche Gewalttat“ gegen den deutschen Staat vorbereitet haben.

Letztes Jahr – so die Staatsanwaltschaft – hatte der damalige Teenager versucht, innerhalb von drei Jahren einen „Bürgerkrieg der Rassen“ zu entfesseln, um „die weiße Bevölkerung zu bewahren“.

Er soll die Ideologie der „Atomwaffen Division“ unterstützt haben, einer rechtsextremen Gruppe, die in den Vereinigten Staaten gegründet wurde und dafür bekannt ist, junge Mitglieder von Universitäten zu rekrutieren.

Staatsanwälte sagen, der junge Mann habe begonnen, über den Online-Kauf von Waffen nachzuforschen, um sie zur Herstellung von Sprengstoff zu verwenden.

Ihm wird außerdem vorgeworfen, den Aufbau einer „Division Atomwaffen Hessen“ – benannt nach seiner westdeutschen Heimatstadt – geplant zu haben, und sitzt seit seiner Festnahme im September 2021 in Haft.

Die Entscheidung, ihn anzuklagen, fällt nur wenige Tage, nachdem die deutschen Behörden im Rahmen einer umfassenderen Untersuchung seit 2019, an der Polizei und militärische Geheimdienste beteiligt waren, eine große Razzia gegen rechtsextreme Gruppen durchgeführt hatten.

Vier Verdächtige der sogenannten „Knockout 51“-Gruppe wurden am 6. April in Mitteldeutschland festgenommen.

Die Gruppe hielt angeblich Schulungen in der örtlichen Zentrale einer kleinen rechtsextremen Partei in Eisenach ab und zielte darauf ab, junge Männer zu indoktrinieren und sie im Straßenkampf auszubilden.

Es wird auch angenommen, dass Mitglieder des Netzwerks bei Protesten gegen COVID-19-Beschränkungen mit der Polizei zusammenstießen.

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