1350 Kilogramm Kartoffeln wurden in der Schweiz zur weltgrössten Rösti gekocht

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Über 1350 Kilo Kartoffeln brauchte es, um die grösste Rösti der Welt zu kochen – ein traditioneller Kartoffelpuffer aus der Schweiz.

Mitglieder des Schweizerischen Bauernverbandes kochten am Montag vor dem Parlamentsgebäude in Bern die kolossalen 13 Quadratmeter Rösti und verteilten Portionen an die Menge.

Der Präsident des Bauernverbandes verkündete den neuen Rösti-Rekord, der den Rekord von 1994 mit einem drei Quadratmeter großen Pfannkuchen überbot.

„[Das ist] der Tag, auf den wir uns gesehnt haben. Es ist auch der Tag, auf den wir über ein Jahr hingearbeitet haben“, sagte Markus Ritter, der Präsident der Gewerkschaft.

Die Gewerkschaft, die ihr 125-jähriges Bestehen feiert, ließ die Pfanne in Form eines massiven Kreuzes auf einer riesigen roten Matte platzieren, die der Schweizer Flagge ähnelt.

Obwohl die Rösti ein traditionelles Gericht ist, wird ihr Name auch der tiefen Kluft zwischen der deutschen und der französischen Schweiz zugeschrieben.

In einem symbolischen Versuch, diese Kluft zu überwinden, wurden die gekochten Kartoffeln aus allen Regionen der Schweiz geerntet.

„Die ganze Schweiz hat zusammen diesen Rekord gebrochen, mit Kartoffeln aus dem ganzen Land, aus allen Kantonen. Das ist ein sehr starkes Symbol!“ sagte Markus Ritter.

Die Rösti war traditionell ein Bauerngericht in der ländlichen Schweiz und wurde zum Frühstück gegessen, um den Körper auf die körperliche Arbeit des Tages vorzubereiten.

Heute ist es ebenso zum Symbol der Schweizer Küche geworden wie Fondue oder Raclette.

Euronews

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