Mann stirbt bei Razzia der belgischen Polizei bei mutmaßlichen Rechtsextremisten

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Bei einem Schusswechsel mit der belgischen Polizei bei einer Reihe von Anti-Terror-Razzien gegen eine Gruppe mutmaßlicher Rechtsextremisten im ganzen Land wurde eine Person getötet.

Mindestens zehn seien bei sieben verschiedenen Durchsuchungen, darunter Antwerpen- und G-Durchsuchungen, im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens wegen „der Vorbereitung eines Terroranschlags und des Verstoßes gegen das Waffenrecht“ durchgeführt worden, teilte die Bundesanwaltschaft mit.

Die Staatsanwaltschaft Antwerpen leitete eine Untersuchung der Umstände des Todes des Mannes ein, der sich am frühen Mittwoch an einer Adresse in Merksem in der Region Antwerpen ereignete, berichtete der belgische öffentlich-rechtliche Sender RTBF.

Das Büro sagte in einer Erklärung, dass die Schießerei stattgefunden habe, als Spezialeinheiten der Bundespolizei die Wohnung eines 36-jährigen Mannes durchsuchten, der von einer Polizeikugel getroffen wurde.

Rettungskräfte griffen ein, doch der Mann erlag noch am Tatort seinen Verletzungen.

Die Bundesanwaltschaft sagte, die Durchsuchungen in der Region Antwerpen hätten zur Beschlagnahme einer großen Anzahl von Waffen und Munition geführt.

Nach Angaben des belgischen Senders VRT handelte es sich bei dem Erschossenen um einen Gold- und Silberhändler, der Waffen und militärische Gegenstände sammelte.

RTBF sagte, er habe in den sozialen Medien sein Interesse an rechtsextremen Theorien und seine Ablehnung der Maßnahmen der belgischen Regierung während der COVID-19-Pandemie zum Ausdruck gebracht.

Er kritisierte auch die Strategie der USA, der Nato und Europas im Umgang mit Russland.

Belgien erlebt derzeit einen Anstieg der Gewaltverbrechen im Zusammenhang mit der organisierten Kriminalität.

Am Montag berichteten die belgischen Behörden, sie hätten eine Verschwörung vereitelt, um den Justizminister des Landes, Vincent Van Quickenborne, zu entführen, der inzwischen in ein sicheres Haus gebracht wurde, das unter Polizeischutz steht.

Van Quickenbourne erklärte am Mittwoch, Belgien sei in „eine neue Phase des Drogenterrorismus“ eingetreten, in der die organisierten kriminellen Banden planen, „unsere Gesellschaft zu destabilisieren, indem sie der Polizei und dem Justizsystem Angst einflößen“.

Euronews

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