Europäische „Re-cereal“-Initiative zur Wiedereinführung traditioneller Getreidekulturen

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Mitte des letzten Jahrhunderts verdrängte der intensive Weizen- und Maisanbau in den Alpenregionen Österreichs und Italiens Hafer, Hirse oder Buchweizen. Re-cereal ist ein europäisches transnationales Projekt zur Wiedereinführung dieser Sorten in das Gebiet.

In der Nähe von Montagnana in der Region Venetien in Norditalien hat sich der traditionelle Hirseanbau zwischen größeren Weizen- und Maisplantagen durchgesetzt. Dieses Getreide ermöglicht die Herstellung von Lebensmitteln, die für Menschen mit Glutenunverträglichkeit geeignet sind.

Die „Re-cereal“-Initiative zielt nicht nur darauf ab, die Biodiversität durch die Wiedereinführung traditioneller Kulturpflanzen zu fördern, sondern ist auch ein wissenschaftliches Projekt.

Das Unternehmen Dr. Schär ist Europas führender Hersteller glutenfreier Lebensmittel und hat sein Forschungs- und Entwicklungszentrum in Triest.

Intelligente Regionen – RE-CEREAL

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Seit mehr als zwei Jahren analysiert das Unternehmen die genetischen, agronomischen und ernährungsphysiologischen Eigenschaften von verschiedenen Buchweizensorten und zwölf weiteren Hirsesorten. Insbesondere Hirse ist eine Kulturpflanze, die auch unter schwierigen klimatischen Bedingungen sehr gut reagiert. In diesem Jahr hat es nicht nur in Italien, sondern in ganz Europa eine große Hitzewelle gegeben, die zu einer Dürre geführt hat, und dies dürfte allein in diesem Jahr kein Problem darstellen.

Das Gesamtbudget für „Re-cereal“ beträgt vor sechs Jahren über 1,3 Millionen Euro, wovon fast eine Million aus der „Europäischen Kohäsionspolitik“ stammt. Die Initiative ist ein grenzüberschreitendes Kooperationsprojekt zwischen Italien und Österreich.

An dem Projekt zur Optimierung der Anbaumethoden sind Institutionen sowie öffentliche und private Einrichtungen beteiligt. Neue Technologien werden auch entwickelt, um Mehle aus Buchweizen, Hirse und Hafer mit besonderen Eigenschaften herzustellen, um ihre Verwendung bei der Herstellung glutenfreier Lebensmittel und anderer traditioneller Lebensmittel zu fördern.

Euronews

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