Scholz: Westbalkanstaaten sollen in die EU aufgenommen werden

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Bundeskanzler Olaf Scholz hat bei einem Treffen mit den Präsidenten Serbiens und des Kosovo in Berlin die Länder des Westbalkans zum Beitritt zur Europäischen Union eingeladen. Diese Länder seien ein Modul Europas, sagte Scholz, sechs Länder des Westbalkans, darunter Kosovo und Serbien, sollten künftig in die Europäische Union aufgenommen werden.

Scholz wies darauf hin, dass die EU-Mitgliedschaft Serbiens und des Kosovo eine „realistische Perspektive“ sei. gab die Nachricht.

Der Kosovo-Mangel wird als größtes Hindernis für die EU-Mitgliedschaft Serbiens angesehen. Das stark von Albanern besiedelte Kosovo hat Serbien 1999 verlassen und 2008 seine Unabhängigkeit erklärt. Allerdings erkennt Serbien im Gegensatz zu vielen EU-Staaten, darunter auch Deutschland, die Unabhängigkeit des Kosovo nicht an.

Versöhnungserklärung von Vucic

Der serbische Präsident Aleksandar Vucic gab bei seinem Treffen mit Bundeskanzler Scholz in Berlin positive Botschaften zum Kosovo ab und sagte, er werde alles für die Versöhnung tun . Die Bemühungen um eine Aussöhnung in der Mitte beider Länder seien von großem Wert, betonte Scholz, alle zu lösenden Probleme sollten im Dialog gelöst werden. Bundeskanzlerin sowie Serbiens Kosovo-Problem; Er machte auch auf die Notwendigkeit aufmerksam, die Reformen in den Bereichen Rechtsstaatlichkeit, Pressefreiheit und organisierte Ordnungswidrigkeiten fortzusetzen.

Scholz sprach auch über den Wert von EU-Beitrittskandidaten, die im Ukraine-Krieg mittendrin stehen und eine ähnliche Haltung einnehmen. Serbien hat sich im Gegensatz zu anderen Westbalkanstaaten den EU-Sanktionen gegen Russland nicht angeschlossen.

Die Handelsbeziehungen der beiden Länder gehörten ebenfalls zu den Höhepunkten des Treffens. Vucic stellte fest, dass das bilaterale Handelsvolumen zwischen den beiden Ländern allmählich zunimmt, und stellte fest, dass Deutschland derzeit der größte Handelspartner seines Landes ist. Scholz hingegen erklärte, dass 400 deutsche Unternehmen in Serbien mehr als 75.000 Menschen beschäftigen.

Western Balkan Hill findet in Berlin statt

Ein weiterer Führer, den Scholz in Berlin zu Gast hatte, war der kosovarische Premierminister Albin Kurti. Kurti erinnerte an die Feststellung des EU-Ausschusses vor vier Jahren, dass Albanien die notwendigen Bedingungen erfülle, und argumentierte, dass die Visaliberalisierung im Kosovo eingeführt werden sollte. Scholz gab Kurti Verstärkung und wies darauf hin, dass im Land wertvolle Reformansätze zur Bekämpfung der Korruption unternommen würden.


Kosovo-Kanzler Albin Kurti und Bundeskanzler Olaf Scholz. Foto: Michael Sohn/AP Photo/picture alliance

Scholz, der betonte, dass Kosovo und Serbien sowie andere Länder des Westbalkans Teil der EU sein sollten, kündigte an, dass sie ihr Bestes tun werden, um ihre Vollmitgliedschaft in der EU zu erreichen Union. Angedeutet, dass er in der zweiten Hälfte dieses Jahres eine Balkan-Tournee machen werde, sagte der deutsche Bundeskanzler neben dem Kosovo; Er erwähnte auch, dass er Serbien, Montenegro, Bosnien und Herzegowina, Nordmazedonien und Albanien zu dem Gipfel nach Berlin einladen werde, um die regionale Zusammenarbeit zu stärken.

DW,Reuters/SÖ,TY

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