personalisiertes Antibiotikum

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MELTEM GUNAY Istanbul – Ziel des Projekts ist es, eine individuelle Antibiotikatherapie zu entwickeln und sicherzustellen, dass die Krankheit behandelt wird, bevor Antibiotikaresistenzen auftreten. Dr. Elitaş und seine Gruppe wollen einen Simulator für klinische Anwendungen und eine Plattform schaffen, die einen patientenspezifischen Antibiotika-Verabreichungsplan basierend auf schnellen und sicheren Ergebnissen beim Testen von Patientenproben bietet. Im Labor misst er antibiotische Reaktionen, die die natürliche Mikroökologie von Bakterien nachahmen und von optimalen Überlebensstrategien ausgehen.

Der Algorithmus entscheidet

In diesem Zusammenhang entwerfen sie Deep-Learning-Algorithmen, die die Antibiotikaresistenz von Bakterien mit MMED (Microfluidic Microecology Device) und MMEM (Mathematical Microecology Model) vorhersagen können, die Infektionen im menschlichen Körper imitieren können. Dr. Elitaş gab an, dass seine bisherigen Studien darauf abzielen, die Wirkung von zwei Antibiotika zu untersuchen und das Verhalten von Bakterien unter Medikamenten zu modellieren, und teilte die folgenden Informationen über die Studie mit:

„Wir haben mathematische Modelle von Antibiotika erstellt, die weltweit häufig verwendet werden. Wir werden Mittelflächen zu diesen Modellen schreiben, die in klinischen Anwendungen einfach zu verwenden sind. Unser Hauptziel ist es, automatisch die Antibiotikabehandlung zu bestimmen, die dem Patienten verabreicht werden sollte, wenn die Ärzte die Art der Bakterien, die die Infektion beim Patienten verursachen, die Intensität und Dauer der Infektion und die individuellen Informationen über den Patienten eingeben. Wenn Antibiotika in Echtzeit und auf reale Weise angewendet werden, da die Krankheit ohne Antibiotikaresistenz behandelt werden kann, entfällt die Notwendigkeit, neue Antibiotika zu finden oder zu entwickeln. Mit solchen systematischen Ansätzen werden die bereits vorhandenen Antibiotika aktiver eingesetzt und die Bildung von Antibiotikaresistenzen verhindert, insbesondere bevor das Auftreten von Infektionskrankheiten durch die globale Erwärmung zunimmt.“

Dr. Meltem Elitas

Antrag auf neue Mittel

Dr. Elitaş erklärte, dass für die Durchführung dieser Studie an Patienten neue Mittel beschafft werden sollten, und erklärte, dass sie sich in der Phase der Beantragung von Mitteln mit neuen Projekten befänden. Viele Wissenschaftler arbeiten für das Projekt zusammen, das im Rahmen der Marie-Skłodowska-Curie-Zuschussvereinbarung Mittel aus dem Forschungs- und Innovationsprogramm Horizon der Europäischen Union erhalten konnte.

 

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