Gewalt stört das Schulklima

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Ozan Omer Kaduker – Der Gewalt- und Medienworkshop fand gestern in Istanbul in der Residenz des Obersten Rates für Radio und Fernsehen (RTÜK) statt. Der Minister für nationale Bildung Mahmut Özer, der stellvertretende Minister für Familie und soziale Dienste Rıdvan Duran, der RTÜK-Vorsitzende Ebubekir Şahin und Vertreter vieler Berufsverbände und Medienorganisationen nahmen an dem Workshop teil, in dem soziale Gewalt, insbesondere Gewalt gegen Frauen und Kinder, diskutiert wurde.

1 Million Familien ansprechen

In seiner Rede auf dem Workshop stellte Minister Özer fest, dass die häufige Konfrontation von Kindern mit gewalttätigen Inhalten zu Traumata in ihren mentalen und emotionalen Zuständen führen wird, und sagte: „Diese Traumata werden einen großen Einfluss auf die Verschlechterung des Schulklimas haben Umwelt sowie die Beeinflussung ihrer Interessen mit Gleichaltrigen.“

Özer erwähnte, dass sie im Rahmen der Bemühungen gegen Gewalt Wahlkurse mit RTÜK anboten, um die Medienkompetenz zu erhöhen, und merkte an, dass sie das Familienschulprojekt unter der Schirmherrschaft von Präsident Recep Tayyip Erdoğans Frau Emine Erdoğan gestartet haben, um alle Arten von Sucht unter ihnen zu reduzieren Jugendliche und um Familien zu informieren. Özer sagte, dass im Rahmen des Projekts in einem Monat 137.000 Familien erreicht wurden und dass sie bis Ende des Jahres 1 Million Familien erreichen wollen.

„Es weckt Angst“

Ministerin Özer wies auf die mediale Auseinandersetzung mit Mobbing an Schulen hin: „Eine Ausnahmesituation an einer Schule. Peer-Mobbing oder vertikales Mobbing des Lehrers gegen den Schüler und des Schülers gegen den Lehrer. Abgesehen von unserem Null-Toleranz-Ansatz gegenüber Gewalt sehen wir die ganze Woche über ähnliche Vorfälle. Die Wahrnehmung, dass es in allen Schulen Gewalt und ein chaotisches Umfeld gibt, wirkt sich negativ auf unser Bildungssystem aus. Gleichzeitig erhöht es auch die Angst der Familien darüber, wie sie die Schule sehen. Ich glaube, Sie werden dazu beitragen, dass Gewalt möglichst nicht auf der Tagesordnung eines Landes mit so jungem Potenzial steht und Fehlinformationen nicht so leicht verbreitet werden.“

Özer sagte in seiner Rede: „Schulen sind Orte der Spiegelung der Gesellschaft. Was wir in der Schule sehen, sehen wir in der Gesellschaft. Wenn Sie mit diesem Bewusstsein handeln, glaube ich, dass sich auch unsere Herangehensweise an die Schule ändern wird, und dies wird sich in den Nachrichtenfiktionen widerspiegeln.“

RTÜK-Führer Ebubekir Şahin, Minister für nationale Bildung Mahmut Özer, stellvertretender Minister für Familie und soziale Dienste Rıdvan Duran nahmen als Redner am Medien- und Gewaltworkshop teil (von links nach rechts).

„Bad-World-Syndrom“

RTÜK-Führer Şahin stellte fest, dass die Medien von Zeit zu Zeit aus Angst vor Einschaltquoten Gewalt ausübten, und sagte, dass diese Situation bei Einzelpersonen zu psychischen Traumata führt; Er wies darauf hin, dass es bei Kindern ein Syndrom namens „Bad-World-Syndrom“ verursacht. Şahin kündigte an, dass sie Projekte zur Feldforschung zu den sozialen Auswirkungen von Gewalt in den Medien durchführen, Gewalt in Fernsehsendungen messen und die Wahrnehmung von Gewalt durch das Publikum untersuchen werden.

„Familienfreundliche Produktionen“

Rıdvan Duran, stellvertretender Minister für Familie und Soziales, stellte die folgenden Forderungen an Medienmanager:

Wir erwarten mehr familienfreundliche Produktionen, die die türkische Familienstruktur respektieren und als Familie geschaut werden können.

Wir erwarten von den Produzenten, dass sie Inhalte produzieren, indem sie das Verständnis für verantwortungsvolle Produktion betonen und maximale Sensibilität zeigen, um negative Themen wie verzerrte Beziehungen, Intrigen und häusliche Gewalt zu vermeiden.

Wir erwarten die Förderung von Bildungspublikationen, die Bereitstellung von Familienerziehung und die Schaffung eines gemeinsamen Bürgerbewusstseins in der Gesellschaft.

Wir gehen davon aus, dass die Medienkompetenz weiter ausgebaut wird.

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