Entscheidung im Fall des eingestürzten Gebäudes in Zeytinburnu, bei dem 2 Menschen ums Leben kamen

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Das zuvor evakuierte Gebäude stürzte am 13. Januar 2017 in Zeytinburnu ein. Während 2 Menschen vor dem eingestürzten Gebäude ums Leben kamen, wurden 14 Menschen verletzt. Im Rahmen der nach dem Vorfall eingeleiteten Ermittlungen wurde eine Klage gegen 3 Mitglieder des Standortverwaltungsrates eingereicht. Bei der Anhörung vor dem 21. Obersten Strafgericht von Bakırköy waren die Angeklagten Ahmet S. und İbrahim Y. anwesend. An der Anhörung nahmen auch Anwälte der Parteien teil.

Angeklagter İbrahim Y. „Wir haben unsere Mission erfüllt und das Gebäude evakuiert. Wir waren keine Verwalter, als das Gebäude abgerissen wurde“, sagte er. Auch der andere Angeklagte, Ahmet S., forderte seinen Freispruch. Bei der Bekanntgabe seiner Entscheidung entschied das Gericht, dass Ahmet S., Fuat Y. und İbrahim Y. wegen des Verbrechens der „fahrlässigen Herbeiführung des Todes oder der Verletzung“ freigesprochen werden sollten, da die Tatbestandsmerkmale nicht erfüllt waren.

Aus der Anklageschrift

In der von der Generalstaatsanwaltschaft von Bakırköy erstellten Anklageschrift wurde der Vorfall vom 13. Januar 2017 beschrieben. In der Anklageschrift hieß es, dass das Gebäude, bestehend aus 10 Stockwerken und einem Dachgeschoss, durch Stromausfall infolge des Kriechens der Trägeranlage plötzlich eingestürzt sei. Als Folge des Einsturzes wurde angegeben, dass 2 Menschen ums Leben kamen und mehr als eine Person durch das Eintreffen von Betonmodulen, Steinen und Trümmern verletzt wurde. Im Gutachten zum Abbruch des Gebäudes wurde in der Anklageschrift ausgeführt, dass die Mitglieder des Verwaltungsausschusses des Geländes, Ahmet S., İbrahim Y. und Fuat Y., die Frist bis zum Einsturz des Gebäudes verlängerten evakuiert. Andererseits wurde in der Anklageschrift auch ausgeführt, dass die Ermittlungen gegen beschuldigte Beamte unterschiedlich geführt worden seien. In der Anklageschrift wurde gefordert, dass die Mitglieder des Verwaltungsausschusses der Stätte, Ahmet S., Fuat Y. und İbrahim Y., wegen des Verbrechens der fahrlässigen Tötung oder Verletzung zu 2 bis 15 Jahren Gefängnis verurteilt werden ‚.

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