Die Humorfront war in Istanbul

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Aydin Hasan –Um den Krieg zu gewinnen, waren Propagandabemühungen durch die Presse ebenso effektiv wie diplomatische Bewegungen und Geheimdienstkriege.

Journalisten, Autoren und Illustratoren bildeten die Elemente der geistigen Macht, die Istanbul nicht aufgab. Zeitungen wie Tevhid-i Efkur, Akşam, İleri und Vakit unterstützten Ankara offen trotz der Zensur und des Drucks der Istanbuler Regierung und der britischen Besatzungsverwaltung. Die Humorpresse hatte einen anderen Platz in der Presse, die Anatolien verstärkte. Die Alphabetisierungsrate war sehr niedrig. Diese Situation erhöhte die Bedeutung der Karikatur in der Propaganda weiter. Die damaligen Humormagazine Güleryüz, Ayine und Karagöz unterstützten die nationalen Bemühungen in den schwierigsten Tagen mit ihren Artikeln und Cartoons. Unter diesen; Neben Güleryüz, Ayine und Karagöz erschienen 1921, 1922 und 1923 Karikaturen in Akbaba.

Besonders die Karikaturen von 1921 und 1922 hatten einen anderen Wert für die nationale Anstrengung, weil sie in einer Zeit des schweren Krieges veröffentlicht wurden.

Vorbereitung auf die Offensive

In der am 26. Oktober 1921 in Karagöz veröffentlichten Karikatur unterhält sich Mustafa Kemal Pascha mit İsmet Pascha, der Kanonenkugeln hortet, während er sein Schwert schärft. Die Schlacht von Sakarya wurde am 12. September 1921 gewonnen. Am 20. Oktober 1921 wurde das Ankara-Abkommen in der Mitte Frankreichs mit der GNAT-Regierung unterzeichnet. Die Karikatur gibt die Ankündigung, dass die türkische Armee, die die Schlacht von Sakarya und die griechische Große Offensive gestoppt hat, auf den Angriff der Kommandeure vorbereitet ist. Der Text unter der Karikatur lautet:

Ismet Pascha:Konstantin (griechischer König) sandte Gunaris (griechischer Premierminister), um Frieden zu suchen.

Mustafa Kemal Pascha: Wenn ja, bereiten wir einen geeigneten Frieden vor. Weil es so aussieht, als würde es hierher zurückkehren.

Griechische Katastrophe

Die Karikatur, die am 13. September 1922 im Humormagazin Ayine veröffentlicht wurde, enthält die Zeilen „Respektiere die Mondsichel des Feindes / Kanonen ersticken seine Adresse“, „Ende in den Bergen“. Am 30. August 1922 wurde die griechische Armee in Dumlupınar vernichtet und die türkische Kavallerie befreite Izmir am 9. September 1922. Die Karikatur zeigt den Zusammenbruch der griechischen Armee.

Dem Oberbefehlshaber ist das egal.

In der am 4. Januar 1922 in Karagöz veröffentlichten Karikatur werden Ghazi Mustafa Kemal und der griechische Premierminister Gunaris dargestellt, wie sie eine Wiege schaukeln. In der Mitte der Zeichnung mit Gunaris wurde folgender Dialog konstruiert:

Gunaris: Im Frühling wird es ein Friedensschlaflied geben, Meine Verzauberungen werden gerettet, Schlaflied e,e,e,e,e!

Karagöz: Mein Mehmetçi schluckt kein gefülltes Fleisch, hey, hey. Er wird seine Waffe nicht fallen lassen, hey, hey! Dem Oberbefehlshaber ist es egal, hey, hey! Niemand lässt sich von dem Wort des Friedens täuschen he, he!

Auf einem weißen Pferd

Unter der Karikatur, die am 5. Mai 1921 im Güleryüz-Magazin veröffentlicht wurde, steht die folgende Strophe: Mit deinem Blut, das einen Glauben auf deinen Puls trifft / bist du zu diesem dunklen Horizont aufgestiegen / Ich weiß nicht, mit deiner hohen Stirn vom Himmel / Tat Du kommst von dem Ort, wo die Sonne aufging?

Auf der Zeichnung ist Mustafa Kemal Pascha auf einem weißen Pferd dargestellt, das einen Umhang und eine Uniform trägt, wobei die Flagge im Hintergrund weht. Hinter ihm sind die Kommandeure und die Soldaten. Der Cartoon erweckt das Gefühl einer Armee in Bewegung. Der zweite İnönü-Sieg wurde am 1. April 1921 errungen, und die griechische Armee zog sich am 8. April in der Schlacht von Aslıhanlar zurück. Am 3. Mai 1921 wurden die West- und Südfront vereint und İsmet Pasha wurde zu ihrem Kommandanten ernannt. Mit der Karikatur wird der Öffentlichkeit die Botschaft übermittelt, dass eine organisierte Armee sowie Moral aufgebaut wurde.

 

 

Staatsangehörigkeit

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